Vitamin-B12-Mangel oder Eisenmangel: Diese Symptome unterscheiden die beiden
Ein Vitamin-B12-Mangel ist keine Seltenheit: Nach Angaben der Deutschen Familienversicherung ist in Deutschland jeder Zehnte betroffen, bei Menschen über 65 Jahren sogar jeder Vierte. Auch ein Eisenmangel ist weit verbreitet. Laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) handelt es sich dabei um die häufigste Mangelerscheinung weltweit. Besonders häufig betroffen sind Frauen vor den Wechseljahren sowie Kinder, die sich in einer Wachstumsphase befinden.
Die Beschwerden beider Mängel können sich dabei teilweise ähneln. Typische Symptome wie blasse Haut, Müdigkeit und allgemeine Schwäche treten laut IQWiG und MSD Manual sowohl bei einem Eisenmangel als auch bei einem Vitamin-B12-Mangel auf.
Doch woran kann erkannt werden, welcher Mangel tatsächlich dahintersteckt? Dieser Artikel zeigt, wie sich die Symptome eines Vitamin-B12-Mangels und eines Eisenmangels unterscheiden – und warum beide Mängel auch gleichzeitig auftreten können.
Welche Symptome treten bei einem Vitamin-B12-Mangel auf?
Vitamin B12 umfasst verschiedene Verbindungen mit derselben biologischen Wirkung. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestehen sie aus einem sogenannten Corrin-Ringsystem mit einem Kobalt-Ion im Zentrum. Daher wird das Vitamin auch als Cobalamin bezeichnet. Je nach Verbindung übernimmt es unterschiedliche Aufgaben im Körper.
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