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Macht Schokolade glücklich? Süße Mythen auf dem Prüfstand

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11.09.2026

Schokolade kann vieles sein: Nervennahrung, kleine Belohnung oder Trostpflaster. Um die beliebte Süßigkeit ranken sich einige Behauptungen: Ihr Genuss führe zu Pickeln oder Weihnachtsmänner würden nach der Saison zu Osterhasen umverpackt. Ist da was dran? Zum Internationalen Tag der Schokolade (13.9.) stehen Schoko-Mythen auf dem Prüfstand.

Behauptung: Dunkle Schokolade ist gesund

Das ist nur teilweise richtig. Dunkle Schokolade enthält meist mehr Kakaoflavanole als Milchschokolade. Diese Pflanzenstoffe können nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Funktion der Blutgefäße unterstützen. Sie tragen dazu bei, dass sich die Gefäße erweitern. Daraus folgt aber nicht, dass dunkle Schokolade generell ein gesundes Lebensmittel ist oder vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt.

Für diesen möglichen Effekt nennt die EFSA eine tägliche Menge von 200 Milligramm Kakaoflavanolen. Diese Menge ist jedoch keine allgemeine Verzehrempfehlung. Sie bezeichnet die tägliche Aufnahme, die für den beschriebenen Effekt zugrunde gelegt wird.

Wie viel Schokolade dafür nötig wäre, lässt sich nicht pauschal sagen: Je nach Produkt könnten 200 Milligramm bereits in rund 10 Gramm enthalten sein. Bei flavanolärmeren Sorten wären dagegen größere Mengen nötig. Der genaue Flavanolgehalt einer handelsüblichen 100-Gramm-Tafel lässt sich anhand........

© Südkurier