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Religion nach Algorithmus

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14.05.2026

Die Studie von Kenan Güngör zeigt, dass algorithmisch verstärkte Social-Media-Nutzung stärkeren Einfluss auf radikale Einstellungen hat als Religion oder Herkunft.

Jugendliche, die sich online intensiv mit ihrer Religion beschäftigen, neigen häufiger zu antidemokratischen und abwertenden Haltungen.

Politische Maßnahmen fokussieren auf Bildung und Anerkennung, vernachlässigen aber die Regulierung digitaler Plattformen als Hauptfaktor.

1.221 Wiener:innen (14-24 Jahre) aus 10 Herkunftsgruppen wurden befragt

53 % der muslimischen Jugendlichen befürworten Kopftuchpflicht in der Öffentlichkeit

41 % stellen religiöse Regeln über österreichische Gesetze

Stärkster Treiber radikaler Einstellungen: Nutzung sozialer Medien zur Religionsinformation

Die Studie von Kenan Güngör zeigt, dass algorithmisch verstärkte Social-Media-Nutzung stärkeren Einfluss auf radikale Einstellungen hat als Religion oder Herkunft.

Jugendliche, die sich online intensiv mit ihrer Religion beschäftigen, neigen häufiger zu antidemokratischen und abwertenden Haltungen.

Politische Maßnahmen fokussieren auf Bildung und Anerkennung, vernachlässigen aber die Regulierung digitaler Plattformen als Hauptfaktor.

1.221 Wiener:innen (14-24 Jahre) aus 10 Herkunftsgruppen wurden befragt

53 % der muslimischen Jugendlichen befürworten Kopftuchpflicht in der Öffentlichkeit

41 % stellen religiöse Regeln über österreichische Gesetze

Stärkster Treiber radikaler Einstellungen: Nutzung sozialer Medien zur Religionsinformation

Heute ist Christi Himmelfahrt, dank Konkordat und Arbeitsruhegesetz ein gesetzlicher Feiertag – und damit ein hervorragender Anlass, über Religion und deren Bedeutung für Jugendliche in Wien zu reden. (Falls Du gerade im Songcontest-Fieber bist und für nichts anderes einen Kopf hast: Hier lang zum üppigen Schwerpunkt, den die WZ-Kollegi:nnen dazu zusammengestellt haben.)

Für dich interessant: Wenn das Aussehen über Schuld- oder Freispruch entscheidet

Vergangene Woche hat die Stadt Wien eine Studie präsentiert, die seither breit rezipiert worden ist: „Zwischen Anerkennung und Abwertung – Einstellungen junger Zugewanderter in Wien“, durchgeführt vom Soziologen Kenan Güngör im Auftrag des Büros der Wiener Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos). 1.221 Wiener:innen zwischen 14 und 24 Jahren aus zehn Herkunftsgruppen wurden dafür zu Demokratie, Religion, Diskriminierung, Erziehung, Mediennutzung und einer ganzen Reihe abwertender Einstellungen befragt. Hier gibt es die ganze Studie zum Download, sie ist sehr lesenswert – und stimmt ein bisschen bedenklich.

Muslimische Jugend in Wien

Die Schlagzeilen dazu – im Standard, in Heute, in der Krone........

© Wiener Zeitung