Zweifelhaftes Vergnügen
Gabriele Amorth, geboren 1925 in Modena und 1951 in Rom zum Priester geweiht, war Exorzist. Ganz offiziell. Ab 1986 Exorzist der Diözese Rom, von 1994 bis 2000 zusätzlich Vorsitzender und anschließend bis zu seinem Tod 2016 Ehrenvorsitzender der Internationalen Exorzistenvereinigung. Auch Bücher hat er geschrieben: „Ein Exorzist erzählt“ heißt das erste, „Neue Berichte eines Exorzisten“ das zweite.
Darauf wurde der Filmproduzent Michael Patrick Kaczmarek aufmerksam. Er konnte Amorth im Jahr 2015 von der religiösen Seriosität seines Filmvorhabens überzeugen und eine Freigabe der Memoiren erreichen. Dann starb der Priester, und ein Jahr später erwarb ein Freund von Kaczmarek, der Jesuit Eddie Siebert, die Rechte an Amorths Lebensgeschichte. Siebert selbst unterrichtete Film an der Loyola Marymount University in Los........
