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Eine Welt aus Waben: Wie ein Physiker nach dem Vorbild der Bienen ein Computerspiel entwickelt

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25.09.2026

Tobias Kienzler mag das Kollektiv, also die Zusammenarbeit der Gemeinschaft, um ein Betriebssystem für alle besser zu machen. So wie bei Linux. Dort ist der Quellcode frei zugänglich, also der in der Programmiersprache geschriebene Text für die Steuerung einzelner Funktionen. Jeder darf ihn ansehen, verändern, weitergeben. Das sei etwas ganz anderes, als ein Betriebssystem am Computer herunterzuladen, ohne Kontakt zu einem Menschen und den Zugriff auf das Innerste. „Der Hersteller sperrt einen aus“, findet Tobias Kienzler. Deshalb hat der 42 Jahre alte Physiker nun selbst ein Computerspiel entwickelt, dessen Demoversion er frei zugänglich anbietet. Jeder kann sie ausprobieren, der Erfinder wäre froh über Rückmeldungen.

Derzeit ist sein zwölfjähriger Sohn die wichtigste Testperson. Wie auch der Vater liebt dieser das Spiel Minecraft, bei dem der Benutzer aus Würfeln eine eigene Welt baut. Tobias Kienzler sagt: „Ich habe das begeistert gespielt, aber immer gedacht, andere Formen wären auch schön.“ Die Idee eines besonderen Lego-Spiels am Computer schlummerte in ihm. Vor wenigen Monaten fing er an, daran zu basteln.

Viele Fleißarbeiten habe er der Künstlichen Intelligenz (KI) überlassen. Er........

© Südkurier