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Erfolg mit dem Kontrabass: Klosterbergfabrik voll besetzt bei Musikabend

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08.09.2026

Die Klosterbergfabrik in St. Georgen war bis auf den letzten Platz gefüllt als das Monologstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind beim Bergstadtsommer am Montagabend, 7. September, gezeigt wurde. Der Kontrabassist und Schauspieler Josef Semeleder sowie sein langjähriger Musikerkollege Pianist Lukas Rodharth haben die Tragikomödie zum zweiten Mal im Rahmen des Bergstadtsommers aufgeführt.

Dabei schwankt ein mittelmäßiger Musiker eines Mittelklasseorchesters zwischen Minderwertigkeitsgefühlen und Selbstüberschätzung. Der Kontrabass entpuppt sich zunehmend als Hindernis und Wurzel allen Übels im Leben des Mannes.

Tänzelnd durch das Publikum

Semeleder spielt eben diesen Musiker und tänzelt mit geschmeidigen Bewegungen durch das Publikum zur Bühne. Der in die Choreographie eingearbeitete Handstand untermalt den vorsätzlichen Optimismus, der zu Beginn des Stückes im Vordergrund steht: Der Kontrabass wird in den höchsten Tönen als „das zentrale Orchesterinstrument“ gelobt. Während der Musiker gerne die Funktionsweise und Besonderheiten des abgenutzten Instruments erklärt, so sei er dennoch kein „musikalisches Auskunftsbüro“. Semeleder holt durch den Kommentar, man könne auch KI dazu befragen, das Stück aus dem Jahre 1981 in die Gegenwart. Da Süskinds Stück die eigene gesellschaftliche und künstlerisches Relevanz hinterfragt, hat dieser kurze Kommentar Potenzial für eine........

© Südkurier