»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«
24. September 2026 – 13. Tischri 5787
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»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«
»Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen«
Jüdische Aktivisten kritisieren den Umgang mit der Linkspartei
24.09.2026 16:35 Uhr
Eine Gruppe Berliner Jüdinnen und Juden nimmt die Linke gegen Antisemitismus-Vorwürfe in Schutz. »Dass gerade die Linken ständig des Antisemitismus beschuldigt werden, ist nicht nur eine zynische politische Instrumentalisierung, sondern setzt beinahe jede Kritik an der israelischen Politik mit Antisemitismus gleich«, heißt es in einem offenen Brief mit Unterzeichnern, darunter die Autorinnen Susan Neiman, Deborah Feldman und Eva Menasse.
Weiter heißt es in dem Schreiben: »Diese Flut an Anschuldigungen zielt darauf ab, andere Meinungen zu unterdrücken und das internationale Völkerrecht auszuhöhlen. Vor dem Hintergrund des überall anschwellenden Antisemitismus ist es nicht einfach eine neutrale Beobachtung, eine demokratische linke Partei herauszugreifen, sondern ein politisches Instrument, um Aufmerksamkeit ab- und umzulenken.«
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Steigende Mieten, prekäre Beschäftigung, Überlastung von Schulen und Gesundheitssystem und wachsende soziale Spaltung erzeugten »genau jene gesellschaftlichen Spannungen, die auch den Judenhass fördern«, heißt es in dem Brief weiter. Eine rot-rot-grüne Koalition hätte die Kraft, »die materiellen Ursachen gesellschaftlicher Spannungen anzugehen«, schreiben die Verfasser des Briefs.
Die zuvor unter anderem vom Zentralrat der Juden, der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und zahlreichen Politikern quer durch alle demokratischen Parteien erhobenen Vorwürfe gegen Die Linke in........
