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»Gesetze im Sinne der Scharia verändern«

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25. August 2026 – 12. Elul 5786

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»Gesetze im Sinne der Scharia verändern«

Der Investigativjournalist Sascha Adamek über Unterwanderung, Terrorismus und den Verfassungsschutz

Herr Adamek, ist Deutschland von Islamisten unterwandert?Wir haben ein großes Unterwanderungsproblem. Das sagt inzwischen auch der Präsident des Verfassungsschutzes, Sinan Selen, ganz offen: Islamisten, insbesondere aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, nehmen gezielt Institutionen und Parteien ins Visier. Das geschieht über sogenannte Dialogangebote, mit denen sie versuchen, ihr reaktionäres Islamverständnis zu verbreiten und Politik wie Gesellschaft dazu zu bewegen, diesem gegenüber maximal tolerant zu sein. Im Kern geht es darum, deutsche Gesetze und Verordnungen langfristig im Sinne der Scharia zu verändern – ein Beispiel dafür ist die Forderung nach Abschaffung von Kopftuchverboten im öffentlichen Dienst. Dabei richtet sich die Unterwanderung in erster Linie vor allem an die arabischen und türkischen Communitys. Die Botschaft der Islamisten lautet: Die gehören zu uns, nicht zu euch. Und das schreitet leider voran. Studien dazu gibt es kaum, das ist selbst schon beklagenswert. Aber eine Befragung von 784 Lehrkräften hat zum Beispiel ergeben, dass 56 Prozent bei Mädchen mit Kopftuch eine starke Verweigerung gegenüber Schwimm- und Sportunterricht beobachten, 52 Prozent bei Klassenfahrten. Das ist besorgniserregend – zumal die Mehrheit der Muslime säkular lebt.

Wie groß ist die Gefahr tatsächlich? Reden wir über etwas, das durch Anschläge sichtbar ist – oder das sich langsamer vollzieht?Beides. Die Anschlagsgefahr ist so hoch wie lange nicht mehr. Jüngste Zahlen des Generalbundesanwalts, der für Terrorstraftaten zuständig ist, zeigen: 2025 gab es 114 Verfahren wegen Auslandsextremismus, worunter auch islamistisch motivierte Straftaten fallen – gegenüber neun Verfahren im Rechtsextremismus und........

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