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Die große Unterwanderung

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Strategie der Linksextremisten : Die große Unterwanderung

Wird es in Deutschland zu ähnlichen Szenen kommen wie in Frankreich, wenn am 31. Oktober die Jugend durch die Straßen zieht? Das hängt davon ab, ob man Linksextremisten den Protest kapern lässt.

Bisher vermag niemand zu sagen, wie sich die Proteste gestalten werden, die für den 31. Oktober auf deutschen Straßen angekündigt sind. Die „Gen Z steht auf“. Was klingt wie ein harmloser Jugendprotest, ist in Frankreich auf erschreckende Weise eskaliert. Man könnte sagen, Frankreich ist nicht Deutschland. Die Pariser Banlieues sind vom sozialen Gefüge her noch einmal härter gestrickt. Es gibt Unterschiede in der Protestkultur. Und auch die Polizei legt in Frankreich eine andere Gangart ein. Und doch gibt es einen gemeinsamen Nenner, der sich nun auch in Deutschland abzuzeichnen scheint: Abermals wird eine Jugendbewegung zu einem legitimen Anliegen möglicherweise von Linksextremisten unterwandert. Und der Staat hat keine richtige Antwort darauf, wie er diesem Phänomen begegnen soll.

Man müsste sich vorstellen, es wären nicht Linksextremisten, die, wie nun in Paris, einen Protest derart eskalierten, dass es am Ende zu Plünderungen, Bränden auf offener Straße und Schwerverletzten kommt. Sondern es wären Rechtsextremisten, und ebensolche Gruppierungen kämen nun auf die Idee, den Protest nach Deutschland zu importieren – billigend in Kauf nehmend, dass auch hier Ausschreitungen stattfinden. Wie groß der Aufschrei wäre, kann sich jeder vorstellen. Es würden keine 48 Stunden vergehen, und die Diskussion würde sich um ein Versammlungsverbot drehen.

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Doch beim Linksextremismus scheint die Toleranz in Teilen der Bevölkerung groß zu sein. Noch immer überwiegt das Bild der „jungen Wilden“, die auf der Suche nach ihrer Identität vorübergehend in linksradikalen Strömungen eine Heimat finden. Dabei schaffen es Linksextremisten geschickt, das Narrativ aufrechtzuerhalten, sie seien die „Guten“, weil sie gegen alles sind, was schlecht ist: Rechtsextremismus, Klimakrise, Bildungsabbau und Wohnungsnot.

Was dabei verkannt wird, ist die Tatsache, dass Akteure der extremen Linken diese hehren Ziele vor allem für ihre eigenen Zwecke verfolgen. Sie haben genauso wie alle anderen Extremisten ein Interesse daran, den Staat anzugreifen, zu zersetzen und nach ihren........

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