PS5-Jailbreak: Sonys 50.000-Dollar-Prämie sorgt für Empörung
PS5-Jailbreak: Sonys 50.000-Dollar-Prämie sorgt für Empörung
PS5-Jailbreak: Sonys 50.000-Dollar-Prämie für einen Hypervisor-Bug sorgt für Empörung. TheFloW gab zudem sein Linux-Projekt auf.
50.000 Dollar für einen PS5-Hypervisor-Exploit
KI findet den Hypervisor-Bug der PS5
TheFlows Linux-Projekt gerät in Gefahr
TheFloW zieht sich aus der PS5-Szene zurück
Jordy verteidigt seine Entscheidung
PS5-Jailbreak: Die Szene ist gespalten
Firmware-Updates können Jailbreaks ausbremsen
PS5-Jailbreak: 50.000 Dollar spalten die Szene
Eine von Sony gezahlte Bug-Bounty-Prämie in Höhe von 50.000 US-Dollar für eine gemeldete Sicherheitslücke sorgten für massive Kritik aus der Jailbreak-Szene. PS5-Hacker Jordy meldete den Hypervisor-Bug an das Unternehmen und kassierte dafür den stattlichen Betrag. Der Zeitpunkt der Meldung durchkreuzte jedoch die Pläne, Linux und GTA 6 auf derselben PS5 nutzen zu können. Der Kernpunkt der Auseinandersetzung führt zu der Frage: Wem gehört eine Sicherheitslücke, wenn die Interessen von Hersteller, Sicherheitsforschern und der Community aufeinanderprallen?
50.000 Dollar für einen PS5-Hypervisor-Exploit
Sony stellt im Rahmen seines Bug Bounty-Programms Geld in Aussicht, wenn Schwachstellen in seinen Produkten gemeldet werden. Die Maßnahme soll dem Unternehmen helfen, Sicherheitsprobleme zu erkennen und zeitnah zu beheben, bevor sie missbraucht werden können. Im Oktober 2026 wurde bekannt, dass Jordy, der unter dem Namen 2tonejordy bei HackerOne auftritt, eine Prämie von 50.000 US-Dollar erhalten hatte.
Eine Schwachstelle im Hypervisor kann weitreichende Eingriffe in die Sicherheitsarchitektur der PS5 ermöglichen. Für die Jailbreak- und Homebrew-Szene sind solche Fehler deshalb besonders interessant. Sie eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, die Konsole über ihre offiziellen Funktionen hinaus zu nutzen, etwa für einen PS5-Jailbreak.
KI findet den Hypervisor-Bug der PS5
Nach Angaben von IGN setzte Jordy generative KI bei der Suche nach dem Exploit ein. Die Schwachstelle soll Firmware-Versionen zwischen 13.60 und 14.00 betroffen haben. In Verbindung mit einer geeigneten Exploit-Kette ließ sich dadurch ein tiefergehender Zugriff auf die Konsole ermöglichen.
TheFlows Linux-Projekt gerät in Gefahr
Die vorzeitige Offenlegung der Sicherheitslücke hatte auch Folgen für ein Linux-Projekt des Google-Sicherheitsingenieurs Andy Nguyen, in der Szene als TheFloW bekannt. Er hatte monatelang daran gearbeitet, Linux auf der PS5 zum Laufen zu bringen. Bereits im März hatte er erste Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert.
Jordy zufolge hatte TheFloW die Schwachstelle bereits 2025 entdeckt. Er hielt diese jedoch unter Verschluss. Als Jordy öffentlich machte, selbst einen Hypervisor-Bug gefunden zu haben, nahm TheFloW Kontakt zu ihm auf. Er wollte herausfinden, ob es sich um dieselbe Sicherheitslücke handelte, die er bereits im Vorjahr entdeckt hatte. Zunächst waren sich beide einig, den Bug nicht über HackerOne an Sony zu melden.
TheFloW wollte so Zeit gewinnen, das Linux-Projekt weiterzuentwickeln und die geplante Unterstützung für die PS5 Pro voranzutreiben, sodass sich Linux auf der PS5 nutzen lassen würde, ohne auf das reguläre Sony-Betriebssystem verzichten zu müssen. Nutzer hätten zwischen beiden Systemen wechseln können. Dazu gehörten zudem Pläne, das Projekt 2027 zu........
