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Minecraft-Videos auf YouTube: 9-Jähriger jagt 118.000 Dollar durch Papas Firmenkarte

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20.09.2026

Minecraft-Videos auf YouTube: 9-Jähriger jagt 118.000 Dollar durch Papas Firmenkarte

Minecraft-Videos auf YouTube sollten mehr Reichweite bekommen. Allerdings fielen hierfür 118.000 Dollar Werbekosten über die Firmenkarte an.

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Die Absicht eines 9-jährigen, mehr Zuschauer für seine Minecraft-Videos auf YouTube zu gewinnen, endete in einem finanziellen und familiären Dissaster. Eine kleine Werbekampagne für 20 Dollar sollte eigentlich seinen Kanal anschieben. Stattdessen liefen über drei Wochen Anzeigen im Wert von rund 118.000 US-Dollar, bezahlt mit der Firmenkreditkarte seines Vaters. Mittlerweile hat der Vater seinen Job verloren und soll obendrein für die komplette Summe aufkommen.

Was als 20-Dollar-Werbung für einen kleinen Gaming-Kanal begann, entwickelte sich zum finanziellen Albtraum. Ein 9-Jähriger soll über YouTube-Werbung rund 118.000 Dollar für die Bewerbung eigener Gaming-Videos ausgegeben haben. Die Firmenkarte des Vaters war dabei im Google-Konto hinterlegt. Nun geht es für die Familie um weit mehr als ein paar zusätzliche Klicks.

Minecraft-Videos auf YouTube: Aus 20 Dollar werden 118.000 Dollar

Wie Tom’s Hardware berichtet, dreht sich der Fall um den YouTube-Kanal „Mighty Mike Plays“, auf dem der 9-jährige Mike hauptsächlich Gameplay zu Minecraft und Roblox veröffentlicht. Nach Darstellung seines Vaters David Sarkisyan begann die Geschichte zunächst völlig harmlos. Zunächst kaufte der Vater für seinen Sohn eine kleine Menge In-Game-Währung und hinterlegte dafür seine geschäftliche Kreditkarte im Konto. Der Junge war frustriert darüber, dass seine Videos kaum Zuschauer erreichten. Daraufhin zeigte ihm sein Vater, wie sich ein Video über YouTubes Werbefunktion bewerben lässt.

Für den ersten Versuch wurden demnach rund 20 Dollar (ca. 17 Euro) eingesetzt. Allerdings war die Firmenkreditkarte des Vaters nun einmal in einem gemeinsam genutzten Google-Konto gespeichert. Nach Darstellung Sarkisyans konnte sein Sohn die hinterlegten Zahlungsdaten somit auch für weitere für Google Ads-Kampagnen verwenden. Eine zusätzliche Bestätigung oder feste Ausgabengrenzen verhinderten weitere Buchungen offenbar nicht. Weshalb hier keine Hürde griff, bleibt offen.

Der Neunjährige habe sich die für die Buchung erforderlichen einzelnen Schritte gemerkt und nachgemacht. So hat er einfach selbst weitere Anzeigen geschaltet. Über einen Zeitraum von ungefähr drei Wochen summierten sich die Werbeausgaben laut Angaben des Vater auf rund 118.000 US-Dollar. Eine öffentlich gezeigte Abrechnung soll sogar den konkreten Betrag von 118.479,83 Dollar ausgewiesen haben.

Minecraft-Content mit sechsstelliger Werberechnung

Die Ausgaben hätten alternativ beispielsweise auch für den Kauf von Minecraft-Servern, Skins oder anderer In-Game-Inhalte Verwendung........

© Tarnkappe