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„Auf gar keinen Fall zahle ich etwas!“: Fußballtrainer beleidigt Schiedsrichter und fechtet Urteil an

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08.10.2026

Die Tat ereignete sich am Anfang des Jahres bei einem E-Jugend-Turnier. Kurz vor Spielende einer Partie von 8- bis 11-jährigen Kindern in einer Sporthalle im westlichen Bodenseekreis pfiff der Schiedsrichter nach einem Foul ab. Dabei verweigerte er der Mannschaft des Angeklagten jedoch einen Elfmeter. Aus Sicht des Trainers eine klare Fehlentscheidung, wie der 45-jährige Angeklagte vor dem Überlinger Amtsgericht aussagte. Nach eigener Darstellung lief er daraufhin lediglich auf das Spielfeld, um nach dem gefoulten Kind zu sehen. Der Schiedsrichter schildert die Situation anders: „Die Trainer dürfen nicht auf das Spielfeld laufen, bis der Schiri ihnen nicht das Go dafür gibt. Er hingegen ist einfach auf mich zugelaufen und hat mich am Kragen gepackt.“

Aufgeheizte Stimmung am Spielfeldrand

Es soll zu einem leichten Schubser und ersten Beleidigungen wie „Arschloch“ und „Ihr könnt doch alle gar nichts“ gekommen sein. Der Angeklagte bestreitet die Darstellung teilweise. „Der hat sich doch gar nicht für die Kinder interessiert“, bringt er aufgebracht vor. Der Schiedsrichter sei ihm gegenüber gleich aggressiv aufgetreten und habe ihn weggedrängt.

Auch die Zeugen bewerten die Situation unterschiedlich. Eine Mutter beschreibt den Schiedsrichter........

© Südkurier