Was der Hitzesommer den Feuerwehren abverlangte
Der Sommer war heiß und trocken, doch im Hegau führte das nicht automatisch zu mehr Wald- und Flächenbränden. In Singen, Hilzingen, Rielasingen-Worblingen und Engen blieb es überwiegend ruhig. Die Hitze machte sich trotzdem bemerkbar: bei der Belastung der Einsatzkräfte, der Wasserversorgung und der Vorbereitung auf Vegetationsbrände.
Hitze belastet vor allem die Einsatzkräfte
„Wir waren weniger betroffen von irgendwelchen Wald- und Flächenbränden“, sagt Singens Feuerwehrkommandant Mario Dutzi. „Das hat sich bei uns tatsächlich sehr in Grenzen gehalten.“ Die eigentliche Herausforderung sei die Hitze selbst gewesen. „Was natürlich immer Herausforderung ist, ist quasi unsere Schutzkleidung.“
Bei hohen Temperaturen habe man dort, wo keine unmittelbare Gefahr bestand, reagiert. „Für alle, die nicht im Gefahrenbereich sind, haben wir die Einsatzjacke relativ schnell abgelegt“, sagt Dutzi. Viele Ehrenamtliche kommen zudem direkt von der Arbeit. „Wenn sie vom Arbeitsplatz kommen, sind sie schon sehr erhitzt.“ Deshalb müsse man „die körperliche Leistungsfähigkeit explizit im Auge behalten“ und Kräfte früher austauschen.
Bis zur Jahresmitte lag Singen sogar unter dem Vorjahresniveau. Dutzi spricht von „50 Einsätzen weniger als im........
