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Diesen Einfluss hat der weibliche Zyklus auf die Wirkung von Medikamenten

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31.08.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Der weibliche Zyklus kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, weil Hormonschwankungen in den einzelnen Phasen die Aktivität von Leberenzymen, die an der Arzneimittelverstoffwechselung beteiligt sind, beeinträchtigen können.

Das gilt nicht pauschal für alle Arzneimittel. Ob und wie stark sich die Wirkung verändert, hängt vom jeweiligen Wirkstoff ab.

Bei Frauen sollten Medikamente, deren Wirkung sich durch Hormonschwankungen ändern kann, je nach Zyklus- und Lebensphase besonders sorgfältig dosiert werden.

In Gesundheitsfragen muss häufig zwischen Männern und Frauen unterschieden werden. So können sich bestimmte Erkrankungen, wie etwa ein Herzinfarkt, Bluthochdruck oder Diabetes, bei Frauen anders äußern. „Auch Medikamente wirken nicht immer gleich“, erklärt Prof. Marion Kiechle, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde am TUM Klinikum Rechts der Isar in München in der Pressemitteilung der Klinik. Dabei sei der weibliche Zyklus kein Randthema. „Hormonschwankungen können Schlaf, Stimmung, Schmerzempfinden, Migräne, Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel und Wohlbefinden beeinflussen“, sagt Kiechle. Für manche Frauen sei das kaum spürbar, für andere sei es sehr belastend. Wie beeinflusst der Zyklus also die Wirkung von Medikamenten?

Medikamente: Beeinflusst der weibliche Zyklus ihre Wirkung?

Frauen wurden früher insbesondere im gebärfähigen Alter häufig aus Studien zu Arzneimitteln ausgeschlossen, sagt Kiechle. Dadurch hätten lange wichtige Daten etwa zur Wirkweise gefehlt. Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Medikamente bei Frauen anders wirken als bei Männern. Hier müsse man differenzieren, denn „nicht jedes Medikament wirkt zyklusabhängig, die........

© Südkurier