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Feuerwehrleitstelle: Jetzt muss das Bergische Land gemeinsam Entschlossenheit zeigen

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Feuerwehrleitstelle: Jetzt muss das Bergische Land gemeinsam Entschlossenheit zeigen

Feuerwehrleitstelle: Jetzt muss das Bergische Land gemeinsam Entschlossenheit zeigen

Für den dringend notwendigen Neubau einer Einsatzzentrale fehlt das Geld. Vielleicht überlegt sich Remscheid nach 20 Jahren Erfolgsstory jetzt doch einmal, in die gemeinsame Leitstelle einzusteigen, hofft unser Kolumnist Stefan M. Kob.

Liebe Leserinnen und Leser,

50 Millionen Euro sind sehr viel Geld – aber auch wieder nicht zu viel, wenn es um unsere Sicherheit und Menschenleben geht. 50 Millionen soll der Ersatz für die Feuerwehrleitstelle kosten, die die Städte Wuppertal und Solingen seit fast 20 Jahren gemeinsam betreiben. Nun werden die Räumlichkeiten zu eng. Doch das Geld für eine neue Einsatzzentrale fehlt.

Seit März 2007 laufen die 112-Anrufe aus den beiden Städten in Wuppertal auf. Mehr als 300.000 pro Jahr. 9 Disponenten – paritätisch aus beiden Städten – nehmen die entgegen und steuern über 100.000 Einsätze. Tendenz steigend. Die Leitstelle befindet sich in der Wuppertaler Feuerwache Katernberg, was schon damals ein Kompromiss war, um das Experiment „Gemeinsame Leitstelle” starten zu können.

Denn ein Experiment war es in den 2000er Jahren allemal, als sich die beiden Großstädte, die sich nicht immer in herzlicher Zuneigung verbunden fühlen, eine gemeinsame Notrufzentrale einrichteten. Ziel war es, Kosten zu senken und die Qualität der Notrufbearbeitung und Einsatzlenkung durch gemeinsame Technik und Personal zu verbessern.

Mustergültiges Beispiel für Zusammenarbeit

Man kann sich den öffentlichen Aufschrei – besonders in Solingen – damals gar nicht laut genug vorstellen. Dass eine solche........

© Solinger Tageblatt