Der schöngefärbte Sozialist: So framed „Die Zeit“ den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt
03. September 2026 – 21. Elul 5786
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Der schöngefärbte Sozialist: So framed »Die Zeit« den fanatischen Israelhasser Zohran Mamdani zur politischen Lichtgestalt
Paul Middelhoffs Text in der Wochenzeitung »Die Zeit« beginnt wie ein Broadway-Titel: »If he can make it there …« , da ist sie, diese Atmosphäre! Ein Aufbruch, der, so toll erzählt, in einem etwas zugemüllten Raum beginnt, mit Marx-Lektüre, Pronomen-Runde und Menschen, die an die »richtige Revolution glauben. Es riecht nach Theorie, Klischees, Nudeln und Aufbruch.
New York ist teuer, die Mieten sind absurd und der Sozialismus plötzlich sexy. Mittendrin steht Zohran Mamdani, lächelnd, elegant, volksnah: der Mann, der das Unmögliche möglich gemacht hat.
Damit ist die Dramaturgie im Artikel gesetzt. Mamdanis Sozialismus erscheint als logische politische Antwort. Sein Verhältnis zu Israel und zu den Juden hingegen erscheint als rein psychologisches Problem. Der verräterischste Satz steht groß über der Seite: «Da ist auch Angst. Davor, dass in ihm ein Israel-Feind steckt, vielleicht sogar ein Antisemit.»
Aha. Angst also. Nicht politische Entscheidungen, Äußerungen, Allianzen. Nein, da ist ein «Muster» – Juden haben halt Angst, aber Mamdani macht eben Politik – richtige Politik! Im Text handeln nur Mamdani und seine fanatischen Anhängerinnen – seine Kritiker fühlen nur. Sie empfinden Unbehagen – als ob Antisemitismus und aktive Israel-Vernichtungspolitik ein Gefühl und nicht politische Programm wäre. So funktioniert Framing.
Der Edelpilz, der keiner ist
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Sozialismus wird zur Politik, Antisemitismus zur Befindlichkeit. Daran ist alles falsch. Ob «in Mamdani» ein Antisemit «steckt», ist die falsche Frage. Demokratie beurteilt keine Herzen, sondern Sprache, Entscheidungen, Personal und Macht. Antisemitismus ist kein geheimes Gefühl im Innern eines Politikers. Er ist ein Code, der bestimmt, wessen Geschichte sichtbar bleibt, wessen Angst ernst genommen wird und wer aus den Institutionen verschwindet.
Genau diese institutionelle Ebene unterschlägt das Porträt der «ZEIT»-Edelfeder Paul Middelhoff, obwohl es doch so viele Beispiele dafür gibt. Am ersten Amtstag kassierte Mamdani viele Erlasse seines Vorgängers Eric Adams in einem Paket (Trump nicht unähnlich.) Darunter war die Übernahme der Arbeitsdefinition der «International Holocaust Rememberance Alliance zum Antisemitismus» – jene Definition, die auch bestimmte Formen der Israel-Dämonisierung als antisemitisch erfasste.
Selbst nach Protesten wurde sie nicht ersetzt oder ergänzt. Man wolle keine kodifizierte Definition von Hass, liess Mamdanis Büro verlauten. Das ist keine Befindlichkeit. Das ist klare Amtsmacht. Zohran Mamdani hat das Existenzrecht Israels bejaht, sich aber geweigert, Israel als jüdischen Staat zu anerkennen. Das ist keine Wortklauberei. Eine Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde........
