Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet
28. Oktober 2026 – 17. Cheschwan 5787
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Interaktives NS-Dokumentationszentrum öffnet
Nach fünf Monaten Probebetrieb wird das neu gestaltete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg am kommenden Mittwoch feierlich eröffnet. Im Zentrum des Ausstellungskonzepts stehen Barrierearmut und ein multimediales Angebot
Rohe, dicke Backsteinwände, gedimmtes Licht, ein lauter werdendes, tiefes Grollen, das aus Lautsprechern dringt. Wer die neue Dauerausstellung im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände betritt, wird förmlich hineingesogen. »Wir haben uns bewusst für einen künstlerischen Ansatz entschieden, um die Gäste aus dem Alltag heraus in die Thematik der Ausstellung zu führen«, sagt Martina Christmeier, Historikerin und eine der Kuratorinnen im Museum.
Hinter der nüchternen Überschrift »Nürnberg und die Reichsparteitage« stehen vier Kapitel mit vier Fragen:
Warum wurde Nürnberg von Adolf Hitler zur »Stadt der Reichsparteitage« bestimmt?Wie liefen diese ab?Was ist mit dem Gelände während des Zweiten Weltkriegs passiert?Und wie kann mit dem historischen Erbe heute umgegangen werden?
»Wir erzählen die Geschichte von Nürnberg aus«, erklärt Christmeier. Man verwende historische Dokumente und Objekte aus der Stadt, weite den Blick aber immer wieder auf die nationale oder internationale Ebene.
Fokus auf Barrierearmut
Rund fünf Jahre lang wurde das Dokuzentrum renoviert. Eine Erweiterung auf 1.600 Quadratmeter........
