Kein Frieden beim Bündnis Sahra Wagenknecht
Stand: 07.12.2025, 18:20 Uhr
Von: Fabian Scheuermann
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Der Parteitag zeigt, dass viele in Wagenknechts Partei sich nach Einigkeit sehnen. Doch Streit überlagert oft die bisweilen fragwürdigen Inhalte. Der Leitartikel.
Was für eine Partei will das BSW sein? Das „Bündnis Sahra Wagenknecht“, das nun doch erst vom Oktober kommenden Jahres an, wenn die Landtagswahlen gestemmt sind, „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“ heißen wird. Jene immer noch junge Partei, die inzwischen immerhin 11.204 Mitglieder hat – und Chancen, 2026 in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in drei weitere Landesparlamente einzuziehen. Regierungsbeteiligungen sind möglich – und damit wachsender Einfluss im Bundesrat.
Es gibt also genug Gründe, auf das BSW zu blicken. Zumal es in der deutschen Politik gerade beim Thema Gerechtigkeit – Stichwort Bürgergeld- und Renten-Debatten – viel Luft nach oben gibt. Sprich: viel Ungerechtigkeit. Eine Partei wie das BSW könnte hier wichtige Impulse geben.
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