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Keine Chance und die auch nicht genutzt: Die gescheiterte Olympia-Bewerbung ist ein Armutszeugnis für Berlin

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23.09.2026

Kaweh Niroomand hatte den Auftrag, Olympische Spiele nach Berlin zu holen. Dieses Ziel hat der Olympiabeauftragte des Senats verfehlt, Berlin wird die Bewerbung nicht weiterverfolgen. Das ist inzwischen ein offenes Geheimnis, auch wenn die offizielle Bestätigung am Mittwoch noch auf sich warten ließ. Zu Niroomands Ehrenrettung sei gesagt: Er hatte nie wirklich eine Chance.

Die Unterstützung der Berliner Politik fiel von Anfang an verhalten aus. Konnten die anderen deutschen Bewerberstädte auf eine breite Zustimmung quer durch alle Parteien zählen, stand Niroomand lange Zeit ziemlich alleine da.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner positionierte sich erst spät als bedingungsloser Treiber der Berliner Pläne, Sportsenatorin Iris Spranger wiederum war in der Berliner SPD zwischen Expo-Befürwortern und Olympiaskeptikern gefangen. Grüne und Linke stellten sich in der Hauptstadt anders als in Hamburg, Rhein-Ruhr mit Köln oder im Bund klar gegen eine Bewerbung, obwohl es ein rot-rot-grüner Senat war, der 2019 die Linien für eine Bewerbung Berlins festgelegt hatte. Man kann das scheinheilig nennen.

Jörg Leopold ist stellvertretender Ressortleiter Sport und findet: Das größte Versäumnis der Berliner Bewerbung ist,........

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