NiPoGi Pinova P2: Eine kleine Alltagskiste statt einer Mini-Workstation
NiPoGi Pinova P2: Eine kleine Alltagskiste statt einer Mini-Workstation
Daheim, im Büro oder als Medien-Server via Plex ist der Mini-PC NiPoGi Pinova P2 durchaus sinnvoll. Wir haben uns das Gerät näher angesehen.
Das Gehäuse sieht nach Aluminium aus, es ist aber Kunststoff
Leistung des NiPoGi Pinova P2 im Alltag
Massenspeicher M.2, aber nur SATA
Anschlüsse und Displays
Netzwerk und Funk vom NiPoGi Pinova P2
USB-C und externer Speicher
Lautstärke und Kühlung
NiPoGi Pinova P2 - unser Fazit
Der NiPoGi Pinova P2 sieht auf den ersten Blick hochwertiger aus, als das Gerät tatsächlich ist. In ihm arbeitet leider nur eine ältere Ryzen-Plattform mit den entsprechenden Einschränkungen. Für den Alltag, das Büro oder als Plex-Server kann der kleine Rechner trotzdem sinnvoll sein. Man sollte aber keine Wunder erwarten.
Das Gehäuse sieht nach Aluminium aus, es ist aber Kunststoff
Der NiPoGi Pinova P2 wirkt optisch überraschend edel, fast wie ein Gerät eines anderen Herstellers, dessen Produkte wir oft testen. Die Oberfläche erinnert an gefrästes Aluminium, die Form ist sauber. Das Gerät macht auf dem Schreibtisch einen besseren Eindruck, als man es in dieser Preisklasse erwarten würde.
Beim Anfassen merkt man jedoch schnell, dass es sich um ein Gehäuse aus Kunststoff handelt. Es gibt kein Aluminium, das die Kühlung unterstützt, und auch keinen CNC-gefrästen Unibody, wie man es von hochwertigeren Mini-PCs für etwas mehr Geld kennt. Trotzdem ist das Gerät* stabil, nur die Wertigkeit liegt sichtbar unter den Metallgehäusen dieser Klasse.
Leistung des NiPoGi Pinova P2 im Alltag
Im Inneren arbeitet ein Ryzen 3 4300U. Vier Kerne, vier Threads – ursprünglich ein Notebook-Prozessor, wie bei den meisten NUC-Derivaten üblich.
Für den Alltag ist der Mini-PC wirklich ausreichend. Trotz der 50 geöffneten Tabs in Firefox, Word, einer RDP-Verbindung und Aonsoku als Navidrome Mediaplayer im Hintergrund ruckelte nichts. Alle Anwendungen liefen mit normaler CPU-Auslastung einwandfrei. Das ist überraschend. Das Ganze funktionierte sogar flüssig mit einem Plex-Mediaserver im Hintergrund, der einen 4K-Stream transcodieren musste. Natürlich fehlen dem Gerät für noch mehr Anwendungen gleichzeitig die Leistungsreserven. Aber so, wie wir ihn getestet haben, werden die meisten ihren Mini-PC auch nutzen. Und dabei macht das Gerät seinen Job zuverlässig. Die Leistung vom NiPoGi Pinova P2 ist nicht herausragend, aber auch nicht schlecht. Für viele Nutzer wird das ausreichend sein.
Ab Werk ist der Speicher als Single-Channel konfiguriert. Verbaut sind 16 GB DDR4-2666 in einem typischen SO-DIMM. Ab Werk läuft der Speicher im Single-Channel-Modus, also mit nur einem Modul.
Für das oben beschriebene Szenario reicht das vollkommen aus. Aber wenn noch mehr Personen gleichzeitig auf den Plex-Server zugreifen, wäre das nicht mehr ausreichend, weil die Bandbreite des RAMs fehlt.
Mit einem zweiten passenden Modul arbeitet der Speicher logischerweise........
