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Kostendruck höher denn je: So geht es den Milchbauern im Kreis Waldshut

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24.05.2026

Früher hieß es immer: In Deutschland sind im Vergleich zu anderen europäischen Staaten die Lebensmittel zu billig – und die, welche sie erzeugen, verdienen zu wenig. Das ist seit den Preisexplosionen nach dem Ukrainekrieg gerade im Lebensmittelhandel nun sicher anders geworden. Nirgendwo stärker als dort schlägt sich mit Preissteigerungen von mehr als 30 Prozent die Teuerung nieder. Aber heißt das jetzt auch, dass Bäuerinnen und Bauern in gleichem Maße davon profitieren? Dass sich deren Einkommenssituation fundamental verbessert hat?

Nicht unbedingt, wie eine Nachfrage unter Höfen mit Milchvieh im Kreis Waldshut ergibt. Was bekamen die Milchbauern vergütet, als nach Beginn des Ukrainekriegs 2022 die Preise im Supermarkt für das 250-Gramm-Stück Butter auf 2,50 Euro angestiegen waren und selbst der Liter No-Name-Milch bei mehr als einem Euro lag?

Mehr als 70 Cent gab es für den Liter Biomilch vor vier Jahren

Markus Kaiser, Milchviehhalter aus Stühlingen-Wangen und........

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