Stromausfall-Affäre: Zieht die CDU Kai Wegner jetzt den Stecker?
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, gerät wegen seines Krisenmanagements während des großen Stromausfalls im Januar immer stärker unter Druck. In seiner CDU kursiert ein Brief, in dem ein Mitgliederbündnis seinen Rücktritt und den Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der Abgeordnetenhauswahl im September fordert. Längst geht die Kritik weit über das berüchtigte Tennismatch am Krisentag hinaus, im Focus steht vielmehr der Umgang des Politikers mit der Wahrheit. Kamen die Angriffe bislang vor allem von außen, bröckelt nun Wegners Rückhalt in den eigenen Reihen. „Es geht nicht mehr um Sie, Herr Wegner“, so beginnt das brisante Schreiben, „es geht um das Amt, die Partei und diese Stadt“.
Dienstliche Telefonate am Krisenmorgen? Fehlanzeige
Hintergrund der Attacke sind neue Widersprüche über das Handeln des Ministerpräsidenten des Stadtstaats mit fast vier Millionen Einwohnern nach einem folgenschweren Anschlag auf das Stromnetz. Rund........
