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Vom Krisenstaat zum Vorbild: Warum WM-Gewinner Spanien plötzlich so viele Bewunderer hat

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21.07.2026

Vom Krisenstaat zum Vorbild Warum WM-Gewinner Spanien plötzlich so viele Bewunderer hat

Spieler der spanischen Fußballnationalmannschaft feiern auf dem Cibeles-Platz in Madrid mit ihren Fans.

Madrid · Noch vor anderthalb Jahrzehnten galt Spanien als Sorgenkind, als Macho-Land Europas. Heute sieht das ganz anders aus – und das liegt nicht nur am gewonnen WM-Pokal. Das Land hat sich stärker gewandelt als fast jedes andere in Westeuropa.

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Nachdem Spaniens Nationalelf Weltmeister wurde, wird nicht mehr nur über Fußball gesprochen. Der Titel hat den Blick auf ein Land gelenkt, das in Europa ohnehin schon seit einiger Zeit auffallend gut ankommt. Der WM-Sieg allein hat dieses Bild nicht geschaffen. Er hat nur dafür gesorgt, dass plötzlich sehr viel mehr Menschen darüber reden. Denn Spaniens Ansehen hat sich schon seit Längerem verändert.

Noch vor anderthalb Jahrzehnten galt das Land als eines der Sorgenkinder Europas. Die Finanz- und Immobilienkrise traf Spanien besonders hart. Halbfertige Wohnsiedlungen standen leer, die Arbeitslosigkeit schoss in die Höhe, und viele junge Akademiker gingen ins Ausland, weil sie zu Hause keine Zukunft mehr sahen.

Heute ist dieses Krisenimage weitgehend verschwunden. Das heißt nicht, dass Spanien seine Probleme los wäre. Eher im Gegenteil: Die Wohnungsnot verschärft sich, die........

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