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Zahl der Femizide in Italien steigt: Tödlicher Hass auf Frauen

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11.09.2026

Zahl der Femizide in Italien steigt Tödlicher Hass auf Frauen

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (Archivfoto).

Rom · Die Regierung von Giorgia Meloni in Italien hatte 2025 den Straftatbestand des Femizids eingeführt, der mit lebenslanger Haft geahndet wird. Trotzdem häufen sich seit Mitte August die Taten. Experten fordern mehr Prävention.

Diese Audioversion wurde künstlich generiert. Mehr Infos | Feedback senden

von Julius Müller Meiningen

Der Mord an Lorena I., einer 45 Jahre alten Frau aus Apulien, hat die Debatte um Prävention von Femiziden in Italien neu entfacht. Die Tiermedizinerin war am vergangenen Donnerstag von ihrem 36 Jahre alten Partner Federico V. erst entführt und dann von einer Autobahnbrücke bei Florenz gestoßen worden. Anschließend stürzte sich auch der mutmaßliche Täter in die Tiefe und starb. Eine Autopsie ergab, dass die Frau bei dem Sturz noch am Leben war.

Blumen liegen am Tatort vor der Schule in Brandenburg. ⇥Foto: dpa

Debatte Auch in Deutschland ist die Debatte um Femizide aktuell – nach drei Gewalttaten innerhalb kurzer Zeit wird sie im Moment unter anderem wieder in Brandenburg geführt. Besonders Aufsehen erregte Ende August der tödliche Angriff eines 19-Jährigen auf seine 18 Jahre alte Ex-Freundin in einer Schule nahe Berlin in Gosen-Neu Zittau. Auch ein 30 Jahre alter Erzieher, der ihr helfen wollte, starb.

Forderungen Opferschutzorganisationen wollen mehr Aufmerksamkeit für Femizide. Was wie eine Häufung solcher Gewalttaten aussieht, sei in Wirklichkeit gar keine, sagt Laura Kapp vom Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser. „Es trügt, dass sich die Fälle häufen“, so Kapp. „Wir haben eine konstant hohe Fallquote von Femiziden in Deutschland.“ Annähernd täglich oder jeden zweiten Tag........

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