Berlin löst den Nahost-Konflikt
Als guter Deutscher sollte man eine grundsätzliche Meinung zum Nahost-Konflikt haben. Dies beinhaltet, dass man sich für eine der beiden Konfliktparteien entschieden hat und diese bedingungslos supportet. Im Grunde ist das nichts anderes als im Fußball: Dortmunder verachten Schalke, Unioner den BFC und Kariespatienten hassen Jürgen Klopps Gebiss.
Im Fußball wie im Nahost-Konflikt gibt es nur Schwarz und Weiß. Wer vernünftig ist, der versteht das. Als erwachsener deutscher Mann ist es mir daher ein bisschen peinlich, dass ich mir – anders als im Fußball: Eisern! – noch kein abschließendes Urteil über den Nahost-Konflikt gebildet habe. Ein latentes Unbehagen gegenüber der Tatsache, dass sich dort Menschen gegenseitig töten, habe ich durchaus, aber das zählt längst nicht als akzeptable politische........
