menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Waffenfreunde

27 0
11.09.2026

Im sachsen-anhaltinischen Sangerhausen plant der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems einen Produktionsstandort. Dagegen gibt es Proteste – weil dort produziertes Mordgerät gegen Palästinenser zum Einsatz kommen kann, aber auch aus Sorge, die Kleinstadt im Südharz könnte im Kriegsfall selbst zum Angriffsziel werden.

Direkt auf die Elbit-Pläne angesprochen, erklärte AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund am Donnerstag: »Wir verteufeln nicht pauschal Produktion von Rüstungsgütern, weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensiven natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen.« Und der Wahlsieger vom Sonntag fügte noch hinzu: »Natürlich auch im Sinne der inneren Sicherheit, der eigenen Stabilität und der Landesverteidigung.«

Waffengebrauch gegen Migranten ist nichts Neues........

© Junge Welt