Analyse: AfD punktet mit Unzufriedenheit und Polarisierung
06. September 2026 – 24. Elul 5786
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt
Analyse: AfD punktet mit Unzufriedenheit und Polarisierung
Der AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war seit langem erwartet worden. Nun ist er da. Doch was sind die Gründe dafür? Eine Analyse der Forschungsgruppe Wahlen gibt Aufklärung
06.09.2026 20:07 Uhr
Eine maximale Polarisierung ist nach einer Analyse für den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt verantwortlich - gepaart mit einer großen Unzufriedenheit der Wähler und einem hohen Kompetenzzuspruch für die AfD. »In einem politisch extrem polarisierten Bundesland basiert der AfD-Erfolg auf einem Mix aus allgemeiner Unzufriedenheit, AfD-Wertschätzung und inhaltlicher Überzeugung«, schreibt die Forschungsgruppe Wahlen.
Im AfD-Lager sei dies oft vom Gefühl der Benachteiligung und maximaler Distanz zu allen anderen politischen Akteuren begleitet. »Jenseits ihrer Anhängerschaft erwartet allerdings kaum jemand von der AfD faktisch bessere Politik.«
AfD-Regierung würde vielen Menschen Angst machen
In der Analyse heißt es weiter: »Würde die AfD regieren, wären 48 Prozent der Sachsen-Anhalter beängstigt, darunter 78 Prozent all derjenigen Bürger, die jetzt nicht AfD wählen wollten.«
Ein weiteres Ergebnis: Als Ministerpräsidenten wünschten sich 46 Prozent aller Befragten Amtsinhaber Sven Schulze (CDU), nur 38 Prozent seien für den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund, darunter fast nur die........
