Süß und gut zu werfen
13. Oktober 2026 – 2. Cheschwan 5787
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Süß und gut zu werfen
Süß und gut zu werfen
»Sunkist Fruit Gems« gehören in vielen Gemeinden zum Feiern. Ihr angekündigtes Aus sorgte für Aufregung – nun kommen sie zurück
Die kleinen runden, mit Zucker überzogenen Fruchtgelees sind perfekt, um sie bei Bar- oder Batmizwa-Feiern und auch bei Hochzeiten in Richtung Bima zu werfen. Sie sind weich genug, um die Feiernden nicht zu verletzen, einzeln verpackt, sodass nichts am Boden kleben bleibt, und auch noch koscher zertifiziert. Auch als Purim-Geschenk waren die »Sunkist Fruit Gems« ein vertrauter Anblick in amerikanischen Gemeinden – und ein vertrauter Geschmack. Deshalb war der Schreck groß, als im Mai das Ende der ein halbes Jahrhundert alten, so beliebten Süßigkeit verkündet wurde. Aus wirtschaftlichen Gründen.
In den 1950ern in Los Angeles bei der Firma Ben Myerson Candy geboren, bekamen die Fruchtgelee-Drops 1966 ihren Namen, als der amerikanische Getränkehersteller »Sunkist« wegen großen Fruchtüberschüssen nach neuen Verarbeitungsmöglichkeiten suchte. Das Unternehmen blieb jahrzehntelang familiengeführt, berichtet die charedische US-Plattform »Matzav«. Bis es 2006 von Jelly Belly Candy gekauft wurde – die mit den »Jelly Beans«. 2023 wiederum übernahm die Ferrara Candy Company, ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 2,2 Milliarden Dollar und deutlich aggressiverem Geschäftsgebaren.
Aufruhr in der jüdischen Gemeinschaft
Das überlebten die Sunkist Fruit Gems nicht. Die nationale Nachfrage sei nicht groß genug, zitierte die Online-Plattform »eJewishPhilanthropy« einen Ferrara-Candy-Mitarbeiter. Und weil........
