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Beratungsklau

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25.06.2026

25. Juni 2026 – 10. Tamus 5786

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Was unsere Weisen über ehrliches Einkaufen lehrten

Im Laden einen Schuh probieren, womöglich die Verkäuferin noch nach Preis und Qualität fragen oder sich bei der Suche nach der richtigen Größe helfen lassen – und dann bei Amazon oder einem anderen Online-Anbieter bestellen: Dieses Verhalten wird für den Einzelhandel zunehmend ein Problem.

Schließlich müsse der stationäre Händler viel Geld in die Ladenmiete und in kompetentes Personal investieren, so der Handelsverband. Ladenbesitzer beobachten auch immer öfter, dass Kundinnen und Kunden nach einer ausführlichen Beratung Fotos machen, um die Schuhe dann im Internet wiederzufinden. Zwar seien Preisvergleiche heute selbstverständlich, doch wenn alle nur noch online kauften, gebe es bald keine Fachgeschäfte mehr, heißt es.

Einige Händler haben inzwischen sogar ein Fotografieverbot ausgesprochen

Einige Händler machen mit Aushängen im Laden auf das Problem aufmerksam oder haben inzwischen sogar ein Fotografieverbot ausgesprochen. Andere führen jetzt eine Gebühr für die Beratung ein, die beim Kauf verrechnet wird.

Rund jeder dritte Verbraucher in Deutschland hat sich schon einmal im stationären Handel beraten lassen und das Produkt nach einem Preisvergleich dann online gekauft. Das geht aus einer im vergangenen Jahr veröffentlichten repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Immerhin lehnt fast die Hälfte der........

© Juedische Allgemeine