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Syrien und das Recht der Kurden

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15.01.2026

Stand: 13.01.2026, 20:14 Uhr

Von: Ursula Rüssmann

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Das syrische Übergangsregime von Ahmed al-Scharaa will die Einheit des Landes mit Gewalt erzwingen. Dem darf der Westen nicht tatenlos zusehen. Der Leitartikel

Ein geläuterter Islamist als Stabilitätsanker in einer von Konflikten verwüsteten Region. Wer wünscht sich das nicht, angesichts der aktuell gehäuften Krisenlagen in der Welt? Aber nach den schweren Kämpfen in der syrischen Metropole Aleppo wachsen die Zweifel noch mehr, dass Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa und seine islamistische HTS diese Garanten sein können. Dass die EU und auch die USA so früh und kritiklos auf sie setzten, könnte sich als Fehler erweisen.

Aleppo war eine Zäsur: Die Regierungskräfte haben sich durchgesetzt, die kurdischen Einheiten mussten abziehen. Der Erfolg hat aber einen hohen Preis. Die monatelangen Verhandlungen zwischen........

© Frankfurter Rundschau