Vorbereitet sein für den Ernstfall
Was würde im eigenen Unternehmen los sein, wenn wir eines Tages im Krieg wären? Man mag sich das gar nicht vorstellen. Aber es wäre gut, das Bewusstsein zu schärfen.
Vorsorge ist gut, um in Krisen gewappnet zu sein. Darüber besteht wohl weitgehend Konsens, auch in der Wirtschaft. Was aber, wenn es immer schlimmer wird? Klimawandel, Überalterung, Lieferkettenprobleme, Cyberattacken, Stromausfall, Unwetter und dann auch noch Donald Trump – so viele Risiken gilt es zu managen, noch dazu in einer schwachen Wirtschaftslage.
Fakt ist: Den einen großen Masterplan für die Krisenvorsorge gibt es nicht. Kleine Unternehmen haben gar keine Chance, sich gegen alles zu wappnen. Selbst bei großen Unternehmen geht Vorsorge aber oft nicht über das Drängendste hinaus. Krieg, die Mutter aller Krisen, ist kaum ein Thema. Wer in der Wortwahl nicht sehr vorsichtig ist, muss mit dem Vorwurf der Panikmache rechnen.
Die Augen zu verschließen ist aber keine Option. Militärexperten erwarten, dass Russland sich ab dem Jahr 2029 in der Lage sehen könnte, ein NATO-Mitglied direkt militärisch anzugreifen. Deutschland könnte über eine Beistandsverpflichtung in einen Krieg hineingeraten oder sogar selbst angegriffen werden. Was das für das Land bedeuten würde, mag sich niemand so richtig ausmalen. Die fehlende Fantasie aber bremst........
