Was bei der Identifikation hilft
Nationalmannschaft : Was bei der Identifikation hilft
Deutsche Spieler wurden rassistisch diffamiert. Dagegen hilft nur Zusammenstehen. Im Erfolg wie im Misserfolg.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Weltturnier hat das Team des Deutschen Fußball-Bundes eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es Bedauern darüber kundtat, die sportlichen Erwartungen nicht erfüllt zu haben. Man stelle sich der Kritik daran. Aber: „Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht.“
Dazu hat es in den sogenannten sozialen Netzwerken leider Anlass gegeben. Mit teils drastischen Worten werden in den betreffenden Kommentaren Nationalspieler beschimpft, deren Namen und vor allem deren Äußeres auf einen Migrationshintergrund hindeutet. Diesen Fußballern wird dann abgesprochen, „deutsche Tugenden“ auf den Platz zu bringen oder sich mit aller Kraft für ihr Land einzusetzen.
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Was solche Inhalte betrifft, ist dem, was der DFB von sich gegeben hat, wenig hinzuzufügen. Sie sind abscheulich und inakzeptabel. Höchstens dies: Sie sind auch dummer Unfug.
Auch ohne blonden Bart
Was immer der deutschen Elf gefehlt hat (und es war nichts so einfach besser zu machendes wie Einsatz), nichts davon war am Äußeren einzelner Spieler festzumachen. Zweitens, was womögliche Merkmale einer nationalen Spielkultur betrifft, sind alle hier fußballerisch........
