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Migrationsmuseum als Marginalie

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23.03.2026

Museumskrise Köln : Migrationsmuseum als Marginalie

Die Kosten für das Museum „Selma“, das im rechtsrheinischen Köln-Kalk entstehen sollte, laufen aus dem Ruder. Nun droht dem Projekt eine drastische Flächenkürzung. Das wäre falsch.

Alles wird teurer, auch die Museen. Für das „Selma“, das Museum für Einwanderungsgeschichte, das 2029 in einer ehemaligen Industriehalle in Köln-Kalk eröffnet werden sollte, haben der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gut vierzig Millionen Euro bereitgestellt, jetzt beläuft sich der Finanzbedarf auf fast das Doppelte, nämlich auf 77 Millionen. Vor vier Monaten wurde der Architekturentwurf des Stuttgarter Ateliers Brückner mit dem German Design Award ausgezeichnet, jetzt ist er Makulatur. Denn zum einen seien die Baukosten dramatisch gestiegen, zum anderen sei leider, leider der Zustand der Industriehallen in Kalk schlechter als erwartet.

Ach so, man hatte einen besseren Zustand erwartet? Wann prüft man eigentlich idealerweise den Zustand einer Immobilie, die man für eine........

© Frankfurter Allgemeine