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Fifa-Chef Infantino fühlt sich heute wohl nicht mehr afrikanisch

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09.06.2026

Einreise-Schikanen vor Fußball-WM 2026: Fühlt sich Fifa-Chef Infantino immer noch afrikanisch?

Fifa-Chef Infantino fühlt sich heute wohl nicht mehr afrikanisch

Noch vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft mehren sich Fälle über Einreise-Schikanen – vor allem gegen Afrikaner. Der Veranstalter schweigt bislang.

„United, As One“, frei übersetzt „Vereint als eine Einheit“, lautet die von der Fifa gewählte Formel für die größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten, die am Donnerstag in den USA, Mexiko und Kanada beginnt. Ob dieser griffige Slogan wohl auch den Briefkopf zierte, mit dem ein 34-jähriger Somali als erster Vertreter seines Landes vom Weltfußballverband eingeladen wurde, als Schiedsrichter am Turnier der Superlative teilzunehmen?

Tatsächlich ist die Welt heute ein bisschen weniger „vereint“, als von der Fifa versprochen. Denn der oben erwähnte Omar Artan musste bitter erfahren, dass er am Turnier nicht teilnehmen darf. Weil er Somali ist. Auf dem Flughafen von Miami wurde dem Ostafrikaner mitgeteilt, dass er „aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht einreiseberechtigt“ sei.

Trump........

© Die Harke