50.000 Euro für Digital-Staatssekretär Hundt: Dieses Desaster kann Kai Wegner nicht von der Festplatte löschen
Da hilft nur ein Neustart – Stg Alt Entf. Das Desaster um den jetzt entlassenen Digital-Staatssekretär Matthias Hundt wird noch länger nachwirken als dessen kurze Amtszeit von nur 69 Tagen. Eine Pleite vom überraschenden Anfang bis zum schnellen Ende ist das insbesondere für den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU), dessen Idee die Berufung war und der diese Woche nun ebenso eilig die Abberufung vollzog.
Für die bekommt der ehemalige Unternehmer Hundt, gegen den die Dresdner Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf verschiedene Insolvenzstraftaten ermittelt, mehr als 50.000 Euro Übergangsgeld hinterherüberwiesen. Viele Menschen, die in einem ganzen Jahr so viel Geld mit ihrer Arbeit verdienen, macht das zu Recht wütend.
Auch in Personalfragen wirkt Kai Wegner inzwischen wie ein Getriebener.
Auch in Personalfragen wirkt Kai Wegner inzwischen wie ein Getriebener.
Tagesspiegel-Autor Robert Ide
Allein der Vorgang des Abgangs ist selbst für Berliner Verhältnisse abenteuerlich: Auf öffentlichen Druck bat Hundt zunächst um seine Entlassung. Als ihm dann gewahr wurde, dass er auf diese Art kein Übergangsgeld bekommt, nahm er diese Bitte – die Wegner schon öffentlich verkündet hatte –, zurück und zwang so den Senat, ihn offiziell........
