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Eliten-Style | Münchner Sicherheitskonferenz: Stoppt den Elite-Zirkus

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12.02.2026

An diesem Wochenende wird die transatlantische Elite bei der 62. Münchner Sicherheitskonferenz wieder über Führung und Verantwortung schwafeln, so wie sie wenige Wochen zuvor, beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, über Führung und Verantwortung geschwafelt hat.

Es jetten ja immer die Gleichen um den Globus, um sich in sicherheitstechnisch gut abgeriegelten Berghütten oder Luxushotels zu treffen, fein zu dinieren, in Hinterzimmer-Gesprächen Geschäftsbeziehungen zu pflegen und sich nach ermüdenden „Roundtables“ und „Conversations“ an den Dienstleistungen eines Escort-Service zu erfreuen – natürlich ohne Bösewichte wie Jeffrey Epstein.

Es ist ein Jammer, dass dem Wanderzirkus der Eliten, die sich auf Steuerzahlerkosten unentbehrlich finden, nicht längst ein Ende bereitet wurde. Man könnte ihnen zum Beispiel den öffentlichen Geldhahn zudrehen und sie die ganze Chose künftig selber zahlen lassen.

Die Münchner Sicherheitskonferenz firmiert kurioserweise als „gemeinnützige GmbH“ und als steuersparende Stiftung, wird aber von der Rüstungsindustrie, etwa von Hensoldt und Krauss-Maffei Wegmann, als eine Art Messestand genutzt. Im Beirat sitzen hohe Persönlichkeiten von Airbus, Commerzbank und Deutscher Bank sowie besonders........

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