Die West-Berliner Senatsreserve: Symptom des Kalten Kriegs, das in der DDR für Schadenfreude sorgte
Die Geschichte der Senatsreserve klingt heute fast kurios: eine Stadt, die fast 50.000 Kilogramm süß-saure Gurken, tonnenweise Senf und Klopapierrollen versteckt – für den Notfall. Auch massenhaft Zigaretten, Bremsbeläge für die Busse des öffentlichen Nahverkehrs und 19 Kühe. Für alle Fälle. Doch als die drei westlichen Stadtkommandanten von Berlin diese Bevorratung 1950 anordneten, war es ihnen ganz ernst.
