„Existenzbedrohend“: Neue Zahlen zeigen, wie VW und Co. Geld verlieren
Die deutschen Autobauer machen weiter Milliardenumsätze – doch der freie Cashflow bricht ein. Eine neue Analyse der US-Beratung AlixPartners, die regelmäßig die Autoindustrie untersucht, zeigt nun: Trotz steigender Einnahmen gerät die Branche finanziell unter Druck.
Seit 2019 ist der Umsatz um über zehn Prozent gestiegen, gleichzeitig ist der freie Cashflow demnach um knapp 50 Prozent eingebrochen. Zudem hat sich der Zinsaufwand um rund 220 Prozent erhöht und verschlingt inzwischen mehr als 60 Prozent des freien Cashflows – 2019 waren es noch etwa zehn Prozent.
Das bedeutet: Die Branche verdient noch Geld, doch am Ende bleibt immer weniger in der Kasse. Rund 200.000 Jobs sind in den vergangenen sieben Jahren verloren gegangen.
Was bedeutet das für die Zukunft der Autobauer? Wir haben Experten gefragt.
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Auto-Krise: „Finanzielle Stärke wird entscheidend sein“
„Keine andere Industrie in der Region durchläuft eine Transformation dieser historischen Dimension – und muss diese gleichzeitig unter so schwierigen Finanzierungsbedingungen bewältigen“, wird Dr. Xing Zhou, Co-Head Automotive and Industrial bei AlixPartners in der DACH-Region, in der Studie zitiert.........
