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War die Mondlandung doch ein Schwindel?

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War die Mondlandung doch ein Schwindel?

09. Mai 2026 | Rainer Zitelmann

Die Artemis-II-Mission im April mit der Umrundung des Erdtrabanten erneuert alte Zweifel: Warum konnten 1969 Menschen dort landen – und diesmal nur vorbeifliegen? Ein Faktencheck

VON RAINER ZITELMANN, Berlin

Nach der Artemis II-Mission im April bekommen Theorien, wonach die Mondlandung von 1969 nur ein Fake war und tatsächlich in einem TV-Studio gedreht wurde, wieder Aufwind.

In sozialen Medien werden zunehmend Fragen wie diese gestellt:

„Wenn wir angeblich schon 1969 mit Apollo 11 auf dem Mond landen konnten – warum schaffen wir das heute nicht mehr?“

„Seltsam, dass sie jetzt nur noch um den Mond herumfliegen – das klingt so, als hätten sie die Landung nie wirklich beherrscht.“

„Die Technologie soll heute viel besser sein, und trotzdem fliegen sie nur um den Mond herum statt zu landen?“

„Vor fünfzig Jahren soll das mit primitiver Technik gelungen sein – und heute mit Supercomputern nicht mehr?“

„Warum brauchen sie völlig neue Raketen und Systeme, wenn damals doch angeblich alles funktioniert hat?“

„Wenn Apollo echt war, müssten Mondlandungen heute Routine sein – sind sie aber nicht.“

„Warum gibt es heute keinen funktionierenden Mondlander mehr, wenn man damals schon einen hatte?“

Wurde damals im TV-Studio gedreht?

Solche und ähnliche Fragen wirken auf den ersten Blick plausibel: Warum war tatsächlich mehr als ein halbes Jahrhundert lang kein Mensch mehr auf dem Mond? Warum sind die Astronauten diesmal nicht gelandet, sondern nur vorbeigeflogen? Die Computertechnik hat sich seit damals doch so enorm weiterentwickelt, dass das, was damals möglich war, heute viel einfacher sein müsste.

Zweifel daran, dass die Mondlandung wirklich stattgefunden hat, gibt es schon lange. Skeptiker führten unter........

© The European