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Er hat's wieder getan: Donald Trump verhängt neue Zölle auf 60 Länder

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24.07.2026

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Er hat's wieder getan: Donald Trump verhängt neue Zölle auf 60 Länder

24. Juli 2026 | Rainer Zitelmann

Der Ökonom Philipp Bagus kritisiert die Zollpolitik von Donald Trump und macht mit einem anschaulichen Beispiel deren Absurdität deutlich.

Kaum ist die jüngste Runde im internationalen Handelskonflikt verklungen, folgt bereits der nächste Schritt der US-Regierung: Auf Importe aus 60 Ländern sollen Zölle zwischen zehn und 12,5 Prozent erhoben werden. Begründet wird dies damit, dass die betroffenen Staaten Verbote von Waren aus Zwangsarbeit nicht konsequent genug durchgesetzt hätten. Als rechtliche Grundlage dient Paragraf 301 des Handelsgesetzes von 1974, der dem Präsidenten weitreichende Befugnisse einräumt, gegen vermeintlich „ungerechtfertigte, unangemessene oder diskriminierende“ Handelspraktiken vorzugehen.

Natürlich ist das nur ein Vorwand, weil die vorangegangenen Begründungen vom Obersten Gerichtshof der USA für verfassungswidrig erklärt wurden. Donald Trump ist jedoch regelrecht besessen vom Thema Zölle: “Für mich ist das schönste Wort im Wörterbuch ‘Zoll’. Es ist mein Lieblingswort“, erklärte Trump immer wieder. Er glaubt, wenn die USA eine negative Handelsbilanz mit einem anderen Land hätten, dann würden die USA durch dieses Land ausgebeutet – mit den Zöllen will er dagegen arbeiten.

Verteufelung von Importen und Handelsdefizit

Als ich mich mit dem Ökonomen Philipp Bagus dazu für mein Buch „Zero Sum Mindset“ austauschte, in dem ich mich auch kritisch mit Trumps Zollpolitik auseinandersetze, nannte er ein gutes Bild, das die ganze Absurdität der Verteufelung von Importen und Handelsdefizit deutlich macht. „Wenn ich mich und meine Familie betrachte“, so Bagus, „dann importieren wir alles Mögliche aus dem Rest der Welt, Kleidung, Essen, Haarschnitte, Videospiele, Handys und zahlreiche........

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