München und Sapporo: Alte Freunde, neue Ideen
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München und Sapporo: Alte Freunde, neue Ideen
15. Oktober 2026 | Anja Georgia Graw-Bärwalde
Deutschland und Japan verbindet ihre industrielle Stärke. Ein Gründerwettbewerb für Start-ups zeigt, wie viel Zukunft in der Städtepartnerschaft steckt.
VON ANJA GEORGIA GRAW-BÄRWALDE
Fünf Minuten können der Anfang einer langen Reise sein. Für zwölf europäische Technologieunternehmen waren das in der Münchner Balanstraße jene fünf Minuten, die sie für ihren Pitch hatten: für eine konzentrierte Vorstellung ihres Start-ups, ihrer Produkte und ihrer Geschäftsidee. Ihr Ziel hingegen lag viel weiter östlich: das japanische Sapporo. Dort, in der Hauptstadt der Insel Hokkaido, sollen aus Ideen Geschäftsmöglichkeiten werden.
Wer gewonnen hat? Der Sieger bekam auf der Bühne einen gigantischen Boarding Pass für den Flug nach Sapporo überreicht. Wir kommen darauf zurück. „Scaling Innovation Across Germany & Japan“ hieß der Abend, zu dem Start2 Group und STEP (Sapporo Transnational Expansion and Partnership), Sapporos Anlaufstelle für internationale Unternehmen, am 25. September eingeladen hatten. Eine Kooperation, die hervorragend passt: Deutschland und Japan verdanken ihren Wohlstand in hohem Maße technischem Wissen, leistungsfähiger Industrie und internationalen Handelsbeziehungen. Beide müssen diese Stärken nun in eine neue technologische Epoche übertragen.
„München und Sapporo sind seit 50 Jahren Partnerstädte, und wir haben viel gemeinsam, wir haben ähnliches Wetter und unsere Kulturen sind ähnlich“, so Takashi Ono, Referatsleiter im Bereich Wirtschaftsstrategie der Stadt Sapporo und zuständig für die Ansiedlung ausländischer Direktinvestitionen.
Und weiter: „Wenn Unternehmen nach Sapporo kommen, kann das gut werden“. Takashi Ono sieht Sapporo zudem als strategischen Ausgangspunkt für wirtschaftliche Aktivitäten in ganz Japan.
Sechs Innovationsfelder mit........
