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Schall und Rauch

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01.10.2026

G roße Aufregung in Köln am Rhein. Nein, Oliver Pocher hat nicht zur Privatisierung des WDR aufgerufen. Der an Aufmerksamkeitsmauser leidende TV-Papagei hatte lediglich Medienstaatsminister Wolfram Weimer nachgeplappert und das ZDF gemeint. Aber dass bei den Öffentlich-Rechtlichen zu viel Programm im Programm sei, findet der bekannte Medienpolitiker Pocher auch.

Dabei hat doch eben dieser WDR gerade angekündigt, zu schrumpfen. Von aktuell 600 Angeboten sollen nur noch 300 übrig bleiben, und davon garantiert keins von oder mit Pocher. Immerhin ist mit der Schrumpfkur auch ein Umstieg ins Digitale mit 100 neuen Angeboten verbunden.

Denn nicht nur beim WDR wird’s mit dem digitalen Ernstmachen Zeit. Einfach Zeugs in die Mediatheken kippen reicht nicht, zeigt die........

© taz.de