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Vom „Lehrer des Monats“ zum Attentäter: Wer war der Schütze im Weißen Haus?

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27.04.2026

Er versteht sich als „freundlicher“ Attentäter, der bei seinem Anschlag Unschuldige schonen, den Präsidenten und Vertreter seiner Regierung aber töten wollte. Dafür stellte Cole Tomas Allen (31) „Einsatzregeln“ auf, die er in einem Schreiben an seine Familie ausführte. Dieses schickte er aus einem Zimmer im Washington Hilton ab, in dem er am Vorabend des „White House Correspondents‘ Dinner“ eingecheckt hatte. Wenige Minuten später stürmte er mit gezogener Waffe durch das Hotel Richtung Eingang des großen Ballsaals, in dem Donald Trump, Vizepräsident J.D. Vance, Speaker Mike Johnson und große Teile des Kabinetts versammelt waren.

Die in dem Schreiben ausgeführten Regeln lesen sich wie der Plan eines Mannes, der seine Gewalt ordnen wollte. Angriffsziele seien Regierungsmitglieder, „priorisiert vom ranghöchsten bis zum rangniedrigsten“, ausgenommen FBI-Direktor Kash Patel. Agenten des Secret Service wollte er nach Möglichkeit nicht töten. „Ich hoffe, sie tragen Schutzausrüstung“, schrieb Allen. Hotelangestellte und Gäste des Korrespondenten-Dinners seien „absolut keine Ziele“. Einschränkend fügte er hinzu, er werde „fast jeden“ aus dem Weg räumen, „um an die Zielpersonen heranzukommen“.

In letzter Minute stoppten Sicherheitskräfte den........

© Südkurier