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Straße von Hormus wieder zu: Wie die Reste von Trumps Glaubwürdigkeit im Persischen Golf versinken

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19.04.2026

Im Schnitt kommt der Präsident nach Zählung der Faktenchecker der Washington Post auf 21 falsche oder irreführende Aussagen am Tag. Je nach Thema können es mehr sein. Nicht mitgezählt die Übertreibungen von einem, der stets in Superlativen und Großbuchstaben spricht. Das So-tun-als-ob ist seitdem nicht nur eine Kunst, in der es der Präsident zur Meisterschaft gebracht hat. Das ändert sich in diesen Tagen. Während Trump seine Macht im Weißen Haus bisher dazu nutzte, die Wirklichkeit seiner Sicht anzupassen, indem er widerspenstige Mitarbeiter feuerte, die Justiz in seine Dienste stellte, Wissenschaftler und Medien diskreditierte und unbequeme Fakten unter den Tisch fallen ließ, stößt er am Persischen Golf auf eine harte Grenze.

Die Straße von Hormus öffnet sich nicht „ganz natürlich“, wie Trump sagt. Sie bleibt viel mehr geschlossen. Bei den Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA bestehen nach Angaben aus Teheran weiter große Differenzen. Man habe zwar Fortschritte erzielt, doch gebe es weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den beiden Staaten, erklärte Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim. Einige Streitpunkte seien zwar gelöst worden,........

© Südkurier