Ein Mann, drei Autos und viele offene Rechnungen: 39-Jähriger muss nach Betrugsfällen in Haft
Es ist ein aufsehenerregender Verhandlungsauftakt: Der Mann, der sich an diesem Tag für seine Taten vor Gericht verantworten muss, wird in Hand- und Fußfesseln in den Verhandlungssaal des Stockacher Amtsgericht geführt. Es ist für ihn nicht das erste Mal, dass er auf der Anklagebank Platz nehmen muss. Der 39 Jahre alte Mann musste sich wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Im Mittelpunkt standen mehrere falsche Geschäfte rund um Autos und ein Schaden, der laut Anklage erheblich war.
Versprochen, bezahlt und doch kein Auto
Im ersten Fall soll der Angeklagte im Juli 2024 einer Frau einen Smart verkauft haben. Sie zahlte 2000 Euro im Voraus und sollte den Wagen am 20. Juli abholen. Dazu kam es nicht, weil es das Auto nach Darstellung der Anklage gar nicht gab. Doch es bleibt nicht der einzige Fall. Am 29. August 2024 ging es an einer Tankstelle im Raum Stockach um einen Renault für 4000 Euro. Der Angeklagte sollte den fälligen Betrag für den Wagen innerhalb einer Woche zahlen, hatte das Geld aber nie. Doch damit nicht genug. Am 14. August verkaufte er außerdem ein Auto im Wert von 15.000 Euro, obwohl es ihm nicht gehörte, sondern nur an ihn........
