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„Unzählige Male“ zugeschlagen? Ex-Partnerin bricht vor Gericht in Tränen aus

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Massive Hämatome am Oberarm, der Vorwurf des Würgens und beleidigende Nachrichten: Vor dem Stockacher Amtsgericht musste sich ein 36-jähriger Selbstständiger wegen mehrerer Vorwürfe aus einer früheren Beziehung verantworten. Die Aussagen des Angeklagten und seiner 28-jährigen Ex-Partnerin gingen dabei in entscheidenden Punkten deutlich auseinander. Besonders emotional wurde es, als die Geschädigte als Zeugin von den Auseinandersetzungen während der Beziehung berichtete.

Streit im Auto: „Unzählige Male“ geschlagen?

Ein zentraler Vorwurf betraf eine Autofahrt am 3. August nach der Arbeit. Nach Darstellung des Angeklagten war ein Streit über eine Kundin entstanden. Seine damalige Partnerin habe wissen wollen, ob zwischen ihm und dieser Frau etwas Intimes gewesen sei. Er habe dies bejaht. Daraufhin habe die Geschädigte geschrien, aussteigen wollen und nach dem Lenkrad gegriffen.

Er habe verhindern wollen, dass es zu einem Unfall kommt und sie deshalb geschlagen, erklärte der Angeklagte. Auf Nachfrage sprach er von mehreren Schlägen, etwa drei. Er sei in der Situation überfordert gewesen und entschuldigte sich dafür, die Frau verletzt zu haben. Ob anschließend Hämatome vorhanden gewesen seien, wusste er nicht mehr sicher.

Geschädigte schildert die Tat anders

Die Geschädigte schilderte die Fahrt deutlich anders. Sie habe ihn auf seinen aus ihrer Sicht auffällig engen Umgang mit einer Kundin angesprochen. Er sei daraufhin aggressiv geworden, habe geschrien und zunächst auf das Lenkrad und ihr........

© Südkurier