Dieser Ort gibt Hoffnung, Geborgenheit und Würde: Der Landkreis Waldshut hat jetzt ein Hospiz
Ein zehnjähriger Weg ist am Freitag mit der offiziellen Eröffnung des Hospizes für den Landkreis Waldshut in Tiengen zu Ende gegangen. Die Freude und der Stolz waren allen Beteiligten anzusehen. Stolz, dass man den mitunter steinigen Weg gemeinsam erfolgreich miteinander bestritten hat. Freude, dass man einen Ort der Geborgenheit und der Nähe geschaffen hat. Und Stolz vor allem, dass mit vereinten Kräften eine Lücke in der medizinischen Versorgungsstruktur im Landkreis Waldshut geschlossen wurde.
Brot, Salz und kirchlicher Segen
Die Feierstunde begann mit der kirchlichen Segnung durch Pfarrer Hannes Rümmele, Leiter der katholischen Großpfarrei an der Wutach, der evangelischen Pfarrerin Susanne Illger, der katholischen Klinikseelsorgerin Hannah Günther und der evangelischen Klinikseelsorgerin Nicole Otte-Kempf. Sie wünschten dem Haus, „dass es eine Stätte der Geborgenheit und des Friedens sein wird“ und brachten als Geschenk Brot und Salz mit.
Es sei ein besonderer Tag für den Träger, die Stadt und den gesamten Landkreis, erklärte Holger Karg, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Sozialwerks Müllheim, als Bauherr und Träger des „Haus am Glockenberg“: „Wir eröffnen mehr als ein neues Gebäude, wir eröffnen einen Ort der Fürsorge, der Menschlichkeit und der Würde.“ Mit der Kurzzeitpflege, dem Tageshospiz und dem vollstationären Hospiz gebe es nun eine lückenlose Unterstützung für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Zum Abschluss gab er ein Versprechen an die künftigen Nutzer und ihre Angehörigen: „Wir werden Sie in Zeiten der Krankheit,........
