Die gar nicht mal so geheime Reise des John Ratcliffe nach Moskau
Wenn amerikanische Militärmaschinen abheben, ist das in Zeiten des Internets längst kein Geheimnis mehr. Auf Trackingseiten wie Flightradar24 lässt sich der Weg von Flugzeugen im Detail verfolgen. Meist interessiert das nur eine kleine Szene von Luftfahrt-Enthusiasten. Doch als ein Flieger der US-Air Force nach einem Zwischenstopp in Lettland um 9 Uhr deutscher Zeit ausgerechnet in Moskau gelandet war, wurde das zur weltweit beachteten Nachricht. In der C-17A saß John Ratcliffe – verraten hatte dies ausgerechnet US-Präsident Donald Trump. Ratcliffe sei „auf einer eher routinemäßigen Mission“ unterwegs. Doch an Routine wollen Beobachter nicht so recht glauben: Der 60-Jährige ist niemand Geringeres als der Direktor des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes CIA und es dürfte seine erste Reise nach Moskau gewesen sein. Was der hochrangige Besucher ausgerechnet dort wollte, darüber konnte zunächst nur spekuliert werden. Acht Stunden blieb Ratcliffe, Statements gab es nicht, am Abend ging es zurück über den Atlantik. Nun berichten amerikanische Medien wie das Wall Street Journal und das Magazin Politico unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen: Ratcliffe war in doppelter Mission unterwegs. Und beide Botschaften des hochrangigen........
