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Das Verfahren einer Somalierin wird zum Härtetest für Europas Asylpolitik

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11.08.2026

Heiße Sommermonate hatten oft direkte politische Folgen in Italien. Bei Hitze und ruhiger See wagten Tausende Migranten die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer, viele kamen und kommen dabei immer noch ums Leben. Im Vergleich zu den Vorjahren herrscht heute relative Ruhe vor den italienischen Küsten. Knapp 17.000 Migranten setzten bis Anfang August nach Italien über, die meisten aus Libyen. 2023 waren es im selben Zeitraum etwa 100.000 Ankünfte, 2024 und 2025 kamen in den ersten sieben Monaten rund 35.000 Menschen. Die restriktive Asylpolitik der Regierung von Giorgia Meloni, Abkommen mit Drittstaaten wie Tunesien und das Vorgehen gegen Rettungsorganisationen sind einige der Gründe dafür.

Die deutsche Regierung kündigt an, Migranten konsequent abzuschieben

Dennoch bestimmt das Thema Migration die Sommeragenda in Italien. Das hat zum einen mit dem Ansturm von über 70.000 Menschen auf die spanische Exklave Ceuta in Afrika am 30. Juli und den folgenden politischen Auseinandersetzungen zwischen Rom und Madrid zu tun. Erst führte Italien Kontrollen von Flug- und Schiffspassagieren ein, dann griff auch die spanische Regierung zu dieser Maßnahme. Nun kündigte die deutsche Bundesregierung an, Migranten konsequent........

© Südkurier