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Ingolf Lück: „Ich habe nie eine schönere Nase gesehen“

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17.09.2026

Herr Lück, Sie haben mit nun 68 Jahren Ihr erstes Kinderbuch geschrieben. Es ist die Geschichte von „Nuno Nasenbär“, der mit seiner langen Nase hadert. Was hat Sie dazu inspiriert?

INGOLF LÜCK: Gut Ding braucht Weile. Ich hatte die Idee schon mit vier Jahren, konnte mich damals aber noch nicht literarisch äußern. Und ich dachte, bevor mein Nuno quasi „unter die Räder der Zeit“ gerät, jetzt aber schnell zum Federkiel gegriffen!

Haben Sie selbst jemals mit einem körperlichen Merkmal gehadert, so wie es Ihre Hauptfigur Nuno tut?

LÜCK: Wie kommen Sie auf diese Frage? Neee, da finde ich absolut nix, was infrage käme.

Nunos anfängliche Liebe zu seiner Nase kippt durch ein Missgeschick. Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, Kindern schon früh beizubringen, dass Fehler zum Leben und zum eigenen Körper dazugehören?

LÜCK: Da haben wir die Antwort schon in der Frage formuliert – und Sie haben recht. Mich stört nur das „beibringen“ … Okay, wenn dann spielerisch beibringen. Nunos Freunde bauen heimlich ein neues Zuhause für ihn, als sein Baumhaus einstürzt.

Ist das Buch auch eine kleine Liebeserklärung an wahre........

© Südkurier